Claudia Steinberg Corporate Concepts

Grafik

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Grafik ist im weitesten Sinn der Sammelbegriff für alle künstlerischen oder technischen Zeichnungen sowie deren manuelle drucktechnische Vervielfältigung.

Anders ausgedrückt Grafik ist in diesem Sinne jedes Bild, das kein Foto ist.

Ich beschäftige mich hier hauptsächlich mit Computergrafik. Diese wird unterschieden in Vektorgrafik und Pixelgrafik. Hierbei geht es vor allem um die Skalierbarkeit.

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Vektorgrafik

Grafik

Vektorgrafik wird am Computer gerne in den Grafikprogrammen Corel draw oder Adobe Illustrator erstellt.

Die Dateiformate sind gekennzeichnet durch die Endungen .cdr / .cdx für Corel draw und .ai für Adobe Illustrator.

Die Vektoren beschreiben Pfade, die durch eine Kontur sichtbar gemacht werden können und mit Farben gefüllt werden können.

Möchte man die so entstandenen Bilder auf einer Internetseite zeigen, werden sie als .gif oder .jpg abgespeichert. Bei diesen Dateiformaten handelt es sich dann um Pixelgrafik, die nur noch eingeschränkt skalierbar ist, da sonst mit erheblichen Qualitätsverlusten zu rechnen ist.

Vektorgrafiken können in den Originaldateien, in denen sie erstellt wurden, ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert werden.

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Pixelgrafik

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Anders als bei der Vektorgrafik entscheidet hier die Darstellung von Bildpunkten (=Pixel) über das Aussehen des Bildes.

Zum einen kann ein Pixel eine bestimmte Farbe haben. Zum anderen hat es eine bestimmte Position im Gesamtbild.

Die Anzahl von Pixeln, die sich auf einer bestimmten Fläche befinden bestimmt die Auflösung des Bildes. Die Auflösung wird in dpi = dots per inch oder ppi = pixel per inch beschrieben.

Bei einer Auflösung von 72dpi befinden sich 72 Pixel auf der Strecke eines Inch also auf der Strecke von 2,54cm.

Dies ist eine ausreichende Auflösung zur Darstellung auf dem PC-Bildschirm.

Ein quadratisches Bild mit einer Auflösung von 72dpi und einer Seitenlänge von 10cm hat pro Seitenlänge 283 Pixel.

Soll dieses Bild aber mit einer Seitenlänge von 30cm dargestellt werden, erleidet es einen erheblichen Qualitätsverlust. Es wird "pixelig". Da sich nur die Größe der Pixel ändert, aber nicht deren Anzahl.

Für eine zufriedenstellende Qualität der Darstellung bräuchte man nun 849 Pixel pro Seitenlänge.

Je nach Medium für das die Grafik bestimmt ist, benötigt man eine unterschiedlich hohe Auflösung.

Für die Darstellung am Bildschirm ist eine Auflösung von 72-75 dpi ideal. Hier wird die Dichte der Pixel technisch durch die Dichte der Bildschirmpunkte definiert und eingeschränkt.

Soll eine Grafik gedruckt werden, etwa um eine Postkarte zu erstellen, benötigt man eine Auflösung von idealerweise 300dpi.

Hier stelle man sich ein Pixel als "Mini-Tintenklecks" auf dem Papier vor. Dies ist ein Bildpunkt im Druck.

Bei einer Auflösung von 300dpi befinden sich 300 Bildpunkte auf der Strecke von 2,54cm. Also sind die Bildpunkte deutlich kleiner als am Bildschirm. Größer sollten sie auch nicht sein, da die Darstellung sonst grob wirkt.

Ich spreche hier nicht von dem heimischen Tintenstrahldrucker. Dort ist u.U. auch eine Auflösung von 72dpi ausreichend.

Nun liefert ein Tintenstrahldrucker allerdings auch eine andere Qualität als eine große Digitaldruckmaschine.

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